Bunbury – oder die Wichtigkeit Ernst zu sein
Vorverkauf der Stadt Weißenburg (Direkter Link)
Das Winterstück der Weißenburger Bühne!
Mord im Pfarrhaus 2012
Der Sturm von Shakespeare

Der Sturm von Shakespeare
im Bergwaldtheater
eine heitere Romanze von William Shakespeare
Von seinem Bruder vertrieben landet Prospero, rechtmäßiger Fürst von Mailand, zusammen mit seiner Tochter Miranda auf einer Insel. Lange Jahre vergehen und Prospero sucht Hilfe in der Kunst der Magie. Schließlich kommt Prosperos Gelegenheit zur Rache: Als sein Bruder und der Fürst von Neapel nahe der Insel vorbeisegeln, schwört Prospero einen Sturm herbei und lässt das Schiff seines Bruders stranden. Continue reading
Stammtisch in der Luna Bühne
Der Stammtisch wird wieder ins Leben gerufen. Als Termin wurde jeweils der erste Dienstag im Monat um 19:00 Uhr in der Luna Bühne gewählt. Alle Mitglieder sind herzlich dazu eingeladen.
Theaterinteressierte die gerne den Verein kennenlernen wollen und sich vielleicht als Mitglied engagieren wollen, sind jederzeit willkommen.
Der Brandner Kaspar heute um 19.00 Uhr im Bergwaldtheater
Brandner Kaspar schaut ins Paradies
Wer kennt die Geschichte nicht:
Der Brandner Kaspar betrügt den Boanlkramer beim Karten spielen mit dem „Gras-Ober“ und erschwindelt sich so weitere 18 Lebensjahre. In einer liebenswerten Inszenierung zeigt die Weißenburger Bühne ´87 e. V. mit über 40 Akteuren diese Komödie auf der herrlichen Bergwaldbühne. Continue reading
Jahresabschlussfeier
Sie findet am Samstag, den 19. November 2011 um 19:00 Uhr in der Luna-Bühne statt.
Hamlet und die Leiche im Souffleurkasten 2011
Die Weißenburger Bühne zeigt den Krimi “Hamlet und die Leiche im Souffleurkasten”.
Die engagierten Mitglieder einer Weißenburger Amateurtheatergruppe bringen Hamlet auf die Bühne. Und da geschieht es: Ein Schauspieler hat den Text vergessen, aber die Souffleuse hilft ihm nicht. Kann sie auch nicht, denn sie sitzt tot in ihrem Souffleurkasten. Zum Glück befindet sich ein Kommissar im Publikum, der auch gleich mit den Ermittlungen beginnt.
Spannung & Humor
Romeo und Julia 2011
Samstag, 05.01.2011 um 20:00 Uhr
in der Kameliterkirche
Zwei Häuser, beide gleich an Würdigkeit, waren in Verona, wo unsere Handlung steckt, durch alten Groll zu neuem Kampf bereit, bis Bürgerblut die Bürgerhand befleckt.
Mit diesen Worten beginnt eines der bekanntesten und beliebtesten Dramen Shakespeares. Das Stück enthält alles, was klassisches Theater verspricht: Romantik, Drama, geschliffene Dialoge und turbulente Kampfszenen.
Freuen sie sich auf dieses“Hohe Lied der Liebe”, präsentiert von ihrer Weißenburger Bühne ’87 e.V. in einer eigenen Bearbeitung.
Weiber Weiber 2010
“Weiber, Weiber” von Thomas Hausner mit der Weißenburger Bühne.
Samstag, 23. Oktober 2010
Fünf Frauen in einer WG wären eigentlich noch nichts Besonderes.
Doch prallen auch 5 völlig unterschiedliche Charaktere aufeinander. Eine arbeitet in einem Immergrün-Laden, eine hat Liebeskummer, eine ist arbeitslose Schauspielerin, Anja Lehrerin und Dini Optikerin. Eine spritzige, kurzweilige Komödie – direkt aus dem Leben gegriffen.
Mit allen menschlichen (weiblichen) Schwächen!
Die Nacht der Vampire 2010
Graf Dracula, der schrecklichste und blutrünstigste Vampir der Geschichte, will Transsilvanien verlassen, da er ein Haus in London kaufen möchte. Jonathan Harker soll es ihm verschaffen. Als er aber feststellen muss, dass der Graf in einem Sarg nächtigt, kommt ihm die Sache doch etwas merkwürdig vor und er bittet Professor van Helsing um Hilfe. Aber der Graf ist plötzlich verschwunden. Harkers Verlobte Mina beteiligt sich nun an der Suche nach dem verschwundenen Grafen.

Sie finden seine Spur – und die führt in einen dunklen Reichswald in Deutschland. Dort, in einem aufgelassenen Steinbruch, hat Graf Draculasein Lager aufgeschlagen. Unheimlich ist der Ort – seltsame Dinge geschehen, die sich ein Sterblicher nur schwer vorstellen kann. Es sieht fast so aus, als hätten sich alle Vampire der Welt hier verabredet – zur Nacht der Vampire! Werden es Mina, Harker und Professor van Helsing schaffen, diesen Ort, der später als Bergwaldtheater in die Geschichte eingehen wird, von dem Spuk zu befreien?
Der Hexer 2010
Der Anwalt Maurice Messer lebt in Furcht vor dem Hexer. Sir John, Inspektor Wembury, Inspektor Bliss und der Polizeiarzt versuchen den Hexer zu finden. Was hat Mary Lenley und ihr Bruder Johnny mit dem Hexer zu tun? Hat Messer etwas zu verheimlichen? Miss Mansfield, die Sekretärin von Sir John, weiß nichts zu berichten – anders Sam Hackitt, der den Hexer schon mal ohne Verkleidung gesehen hat.‘Hexer’ – das Volk hat ihm diesen Namen gegeben. Er ändert seine Verkleidungen und Masken so oft, dass die Polizei nie in der Lage war, eine Beschreibung seiner Person in Umlauf zu bringen. Und dann taucht auch noch Cora Ann Milton auf – die Frau des Hexers.
Alan Wembury, Kriminalinspektor: Harald Nißlein
Georg Bliss, Hauptinspektor: Rainer Scheibe
Dr. Lomond, Polizeiarzt: Thorsten Michel
Steve Carter, Wachtmeister: Harry Engelhard
Sir John, Leiter von Scotland Yard: Frank Burkhard
Miss Mansfield, seine Sekretärin: Kerstin Seifert
Maurice Messer, Anwalt: Michael Decker
Mary Lenley, junge Dame: Franka Fischer
Johnny Lenley, ihr Bruder: Dennis Bock
Cora Ann Milton: Anja Tide
Samuel Hackitt, ein Gauner: Matthias Seeger
Hexer: Arthur Milton
Umbau, Technik und Maske: Julia und Johanna Tiede
Sofleuse: Cornelia Röhl
Das Wirtshaus im Spessart 2009
Eine Komödie nach der gleichnamigen Vorlage von Wilhelm Hauff in einer Bearbeitung von Thomas Hausner
Donnerstag, 31. Dezember 2009
Eine wilde Komödie mit etwas Musik. Frei nach dem Märchen von Wilhelm Hauff. Thomas Hausner hat das Stück eng an den Plot des bekannten Films aus dem Jahre 1958 angelehnt. „Vor vielen Jahren, als im Spessart die Wege noch schlecht und nicht so häufig wie jetzt befahren waren … soll eine große Räuberbande dort ihr Unwesen getrieben haben. Viele Reisende waren in den letzten Wochen geplündert worden, ja, man sprach sogar von einigen gräulichen Mordgeschichten …“.
Was hier so gruselig beginnt, ist der Anfang von Wilhelm Hauffs Märchenzyklus „Das Wirtshaus im Spessart“.
Doch ganz schlimm kommt es denn doch nicht. Zwar gibt es auch in unserem Stück eine wilde Räuberbande, die ihr Unwesen treibt und schließlich sogar eine leibhaftige Gräfin entführt. Nur dass sich der Hauptmann der Bande in das junge Mädchen verliebt – und seine Räuberkollegen, gar nicht mehr so wild, träumen eigentlich von einem zufriedenen bürgerlichen Leben. Die Konfusion wird schließlich gänzlich auf die Spitze getrieben, als sich
der Herr Graf ins Geschehen einschaltet und seinen Hauptmann mit der
Befreiung der Gräfin beauftragt.
„Das Wirtshaus im Spessart“ ist eine vergnügliche Räuberposse
Arsen und Spitzenhäubchen 2008
Eine rasante und witzige Krimikomödie mit der Weißenburger Bühne!
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Die beiden reizenden Schwestern Abby und Martha Brewster leben in in Brooklyn, New York. Bei ihnen lebt ihr liebenswerter Neffe Teddy, der glaubt, dass er der Präsident der Vereinigten Staaten ist. Er gräbt im Keller des Hauses den Panamakanal. Als dann Mortimer Brewster, ebenfalls ein Neffe, eine Leiche
entdeckt und feststellen muss, dass sie nicht die einzige ist, kommt leichte Panik auf. Die wird durch den Besuch eines weiteren Neffen noch geschürt. Denn Jonathan, der in Begleitung von Dr. Einstein reist, hat ebenfalls eine Leiche im Gepäck. Unglücklicherweise ist die letzte Gesichtsoperation, die Dr. Einstein durchführte, nicht ganz zu seiner Zufriedenheit
ausgefallen. Und Ellen, die Mortimer heiraten will, versteht überhaupt nichts mehr. Als sich dann auch noch ein paar Polizisten im Haus herumtreiben, weil Teddy immer auf der Trompete bläst, spitzt sich die Lage dramatisch zu.
Die Geisterkomödie 2007
von Noel Coward
Montag, 31. Dezember 2007
Sie glauben nicht an Geister? – Nein? – Dann lassen Sie sich bei uns eines vielleicht nicht besseren, jedenfalls aber eines anderen belehren.
Charles Condomine ist auch ein solcher ungläubiger Nihilist, bis er Madame Arcati für eine Seance zu sich einlädt, weil er diesem “Hokus Pokus” auf die Schliche kommen und ihn entlarven und
bloßstellen möchte. Aber es kommt anders, ganz anders.
Plötzlich steht er Elvira, seiner verstorbenen ersten Ehefrau gegenüber. Niemand glaubt ihm, vor allem Ehefrau Ruth nicht – aber da steht sie doch! Leibhaftig! Und Elvira versteht sich darauf, auch Ruth von ihrer – na, sagen wir mal Präsenz zu überzeugen.
Sie meinen, das sei doch auf die Dauer kein Zustand? Sehen Sie, das dachten sich Elvira,
Ruth und Charles auch, und jeder will die Situation mit Madame Arcatis Hilfe in seinem ganz persönlichen Sinn bereinigen. Heraus kommt – noch ein Geist!
Der Sommernachtstraum 2007
Komödie von William Shakespeare
in einer Bearbeitung von Thomas Hausner
Montag, 31. Dezember 2007
Im Wald ist die Hölle los! Oberon, der König der Elfen, schäumt vor Wut. Seine Gemahlin Titania hat einen Knaben unter ihre Obhut genommen, einen Jüngling, schön von Gestalt. Nicht um das Elfenreich will sie ihn preisgeben. Alles natürlich ganz harmlos, versichert sie. Doch Oberon, von wilder Eifersucht getrieben, sinnt auf einen Plan, Titania zurückzuerobern. Eine Wunderblume muss her! Puck, der Kobold, soll sie besorgen. Ihr Saft, auf die Augen eines Schlafenden geträufelt, bewirkt, dass derjenige sich beim Erwachen in das nächstbeste lebende Wesen verliebt, das ihm begegnet. Ob Mensch, ob Tier – Hauptsache, die störrische Titania wird endlich gefügig.
Bei dieser Aktion aber geraten auch einige sterbliche Athener in Amors Schusslinie. Auf der Flucht vor ihrem Vater ist nämlich auch die schöne Hermia in den mittsommernächtlichen Wald geraten. Zusammen mit Lysander, ihrem Geliebten. Ihnen auf den Fersen Demetrius, der verschmähte Verlobte Hermias und Helena, die wiederum unglücklich in Demetrius verliebt ist und wie eine Klette an ihm hängt. Die Liebe wird
zum Alptraum, als Puck mit Hilfe der Zauberpflanze versucht, die Herzen zu entwirren und nur für mehr Verwirrung sorgt. Jeder begehrt plötzlich jemanden, doch jeder den falschen …
Die Weißenburger Bühne ´87 e.V. zeigte Shakespeares wohl erotischste Komödie bereits im Jahr 1995 im Bergwaldtheater und inszeniert das Stück nun zum 20-jährigen Vereinsjubiläum neu.
Tod im Orientexpress 2006
Sonntag, 31. Dezember 2006
Der belgische Detektiv Hercule Poirot möchte noch ein paar Tage das winterliche Istanbul durchstreifen, doch ein Auftraggeber will ihn so schnell wie irgend möglich in London haben. Als er ein Abteil im Kurswagen Istanbul-Calais des nächsten Orient-Expresses buchen will, stellt sich heraus, dass der Zug ausgebucht ist. Mit Hilfe seines Freundes Monsieur Bianchi, dem Direktor der Eisenbahngesellschaft, bekommt Poirot doch noch das letzte freie Abteil. Mitten in der Nacht, in Jugoslawien, zwischen Vinkovci und Brod, wird der Amerikaner Samuel Edward Ratchett durch zwölf Messerstiche ermordet. Monsieur Bianchi, der sich im Zug befindet, bittet Hercule Poirot um die Aufklärung des Falles.
Der Expresszug ist mittlerweile auf freier Strecke auf jugoslawischem Gebiet im Schnee stecken geblieben. Keiner kann den Zug verlassen, auch der Mörder nicht. Der Telegraf streikt und die jugoslawische Polizei kann nicht benachrichtigt werden. Im Abteil des Toten findet Poirot einen fast verbrannten Brief, aus dem er auf die wahre Identität des Toten schließen kann. Es handelt sich um den Verbrecher Casetti, der die kleine Daisy Armstrong entführt hatte und Schuld an ihrer Ermordung ist, sich aber der gerechten Strafe in den USA entziehen konnte. Casetti wurde mit zwölf Stichen getötet und das Sonderbare daran ist: jeder Stich (mancher von einem Rechtshänder, mancher von einem Linkshänder) ist verschieden tief und verschieden kraftvoll ausgeführt worden. Am Tatort werden außerdem ein
Taschentuch und ein Pfeifenreiniger gefunden. Des weiteren wird in einem der Koffer der Mitreisenden eine Uniform eines Schlafwagenschaffners gefunden.
Alle Menschen im Zug werden verhört, aber es befindet sich niemand an Bord, der den gefundenen Pfeifenreiniger und das Taschentuch besitzt. Wenn ein Passagier eine Aussage macht, mit der er sich verdächtig macht, dann gibt es von mindestens einem anderen Befragten eine Aussage, die der vorherigen widerspricht.
Poirot hat den Verdacht, dass alle Zuginsassen unter einer Decke stecken.
Tartuffe 2006
Es herrscht Alarmstimmung im Haushalt Orgons: der gut betuchte Bürger hat in der Kirche einen Bettler aufgelesen und in sein Haus eingeladen. Tartuffe, der seine zerschlissenen Kleider hier rasch gegen neue eintauscht, erscheint Orgon wie eine Erlöserfigur, ein Heiliger. Tartuffe lässt es sich gefallen und sich mästen. Er trinkt den Wein schon zum Frühstück und erteilt der gesamten Familie Ratschläge in Sachen moralischer Lebensführung.
Es ist der reinste Karneval: Während Tartuffe seine Rolle bis ins Detail auskostet und Orgons Naivität an grenzenlose Dämlichkeit grenzt, ist es das Personal, das ihn am deutlichsten durchschaut und klare Worte spricht. Dabei gibt sich Tartuffe als fundamentalistischer Frömmler, der kaum in Richtung eines Dekolletés der Damen sehen mag. In Wahrheit hat der Lüstling ein begehrliches Auge auf Orgons Frau Elmire geworfen. Orgons Verblendung ist dagegen ungetrübt. In seiner grotesken Schwärmerei will er Tartuffe sogar mit seiner Tochter Mariane verheiraten, um ihn an sich zu binden, statt diese wie versprochen Valère zur Frau zu geben. Gekränkt durch den empörten Widerstand der Familie treibt er es noch weiter – er setzt Tartuffe als Erben ein und überschreibt ihm Haus und Hof, alles mit Brief und Siegel.
Als Elmire der Kragen platzt und sie ihrem Mann die Heuchelei des salbadernden Hausfreundes vor Augen führt, indem sie scheinbar auf dessen anzügliche Avancen eingeht, geht dem Patriarchen endlich ein Licht auf. Doch Tartuffe, der sich beim König sein notariell bescheinigtes Recht auf Orgons hübsches Heim bestätigen lässt, will die Familie kurzerhand vor die Tür setzen.
Robin Hood 2006
2006 im Bergwaldtheater gespielt
Sonntag, 31. Dezember 2006
Die weltbekannten Geschichten um den englischen Volkshelden Robin Hood aus dem Sherwood Forest bilden die Grundlage dieses Stücks. Die Legende von den Räubern aus dem Sherwood Forest, angeführt von Robin Hood, bewegt die Gemüter seit fast 1000 Jahren. Die Thematik bleibt immer aktuell: Robin Hood beraubt die Reichen, um den Armen davon zu geben.
Seine bekannten Weggefährten wie Little John oder Bruder Tuck, oder seine Geliebte Maid Marian, sind natürlich auch hier mit von der Partie. Ebenso werden Robins Gegenspieler wie der Sheriff von Nottingham und seine Getreuen versuchen, die Pläne Robins zu durchkreuzen.
Die Mausefalle 2005
Ein Kriminalstück von Agatha Christie
Die “Mausefalle” ist eines der berühmtesten Stücke der britischen Erfolgs-Autorin Agatha Christie. Es gilt als der “Krimi mit der längsten Laufzeit der Theatergeschichte”, wird seit 1947 pausenlos auf den verschiedensten Bühnen gespielt und ist in 22 Sprachen übersetzt worden.
Das Stück basiert auf dem Volkslied und der Kurzgeschichte “Three blind mice” (entspricht unseren zehn kleinen Negerlein), was sich auch als Leitmotiv durch die ganze Kriminalgeschichte zieht.
Der Inhalt
Die acht Personen dieses Stückes, eine Gruppe bizarrer Leute, versammeln sich in einer Pension in Berkshire. Sie sind Gäste in einem alten Landhaus, dem Monkswell Manor House, das gerade in ein Privathotel umgewandelt worden ist. Seine Besitzer, das junges Ehepaar Ralston, sorgen sich nach besten Kräften um das leibliche Wohl und den Komfort der Gäste. Das katastrophale Wetter allerdings erschwert den Aufenthalt. Ein Schneesturm tobt, das Telefon funktioniert nicht mehr, das Holz wird knapp und die Stimmung ist gereizt.
Als sich überdies noch ein junger Polizist durch das Schneegestöber kämpft, um einen mysteriösen Mordfall aufzuklären, wird vollends Zwietracht und Verdacht bei allen Beteiligten gesät. Zudem befinden sich zwei auffällige Typen mit abstrusen Gewohnheiten unter den Besuchern. Da sinkt auch schon die arme Ms. Boyle von Mörderhand erwürgt, im dunklen Wohnzimmer zu Boden.
Das Unheil nimmt seinen Lauf und das Gästehaus wird zu einer “Mausefalle”, in der nicht nur weitere Mordopfer, sondern auch der Mörder selbst gefangen sind. Jeder ist verdächtig. Aber wer ist das nächste Opfer, wer der Mörder?
Derhamm is Derhamm 2005
Mundartstück von Fitzgerald Kusz
Das Kultstück wurde 2005 wiederbelebt
Ein Kegelverein, der mit der Vereinskasse nach Italien fährt – na und? Ja, wenn da nicht die Klos zu niedrig und die Spaghetti zu lang wären und darüber hinaus die ledige Anita Bär den anwesenden Männern nicht den Kopf verdrehen würde. Für zusätzliche Verwirrung sorgt ein kleiner Junge, der es versteht
die Situation für sich zu nutzen. „Man spricht fränkisch“ – auch im Ausland!
Künstlerpech 2004
Eine herrlich verworrene Kriminalkomödie in drei Akten von Jürgen Baumgarten
Seit der erfolglose Portrait-Maler Thomas sich den Spaß erlaubt hat, mit
einem abstrakten Bild und in abnormer Verkleidung auf einer Vernissage aufzutauchen, ist er als schwuler Meister-Künstler “Umberto Pastellini” weltbekannt. Widerwillig hat er die Rolle angenommen, obwohl er mit Jenny glücklich verheiratet ist.
Doch als eines Tages seine Tarnung aufzufliegen droht, schlüpft Jenny
gezwungenermaßen in die Rolle “Pastellinis”. Das beruhigt zwar den mißtrauischen Gregor, doch durch eine neugierige Reporterin und einen geheimnisvollen Polizisten wird die Sache kompliziert.
Thomas ist für Jenny keine große Hilfe, denn ein Stromschlag setzt ihn weitgehend außer Gefecht…….
Der Hauptmann von Köpenick 2004
Das Stück spielt in Berlin vor dem ersten Weltkrieg und hat einen wirklichen Vorfall zur Grundlage: «Ein als Hauptmann verkleideter Mensch führte gestern eine von Tegel kommende Abteilung Soldaten nach dem Köpenicker Rathaus, liess den Bürgermeister verhaften, beraubte die Gemeindekasse und fuhr in einer Droschke davon», war am 17. Oktober 1906 in den
Berliner Zeitungen zu lesen. Dieser Mensch hiess Wilhelm Voigt. Bereits in jungen Jahren war der Schustergeselle aus Not mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Mit 56 Jahren hatte er mehr als 30 Jahre seines Lebens im Zuchthaus verbracht und dann stiess er auf jene Uniform im Trödlerladen …
Der Hauptmann von Köpenick wurde 1931 im Deutschen Theater Berlin uraufgeführt.
Pension Schöller 2003
Posse in drei Aufzügen nach Carl Laufs und W. Jacoby in einer Einrichtung von Horst Willems
Eine der verrücktesten und bekanntesten Komödien liegt jetzt in einer Neubearbeitung von Horst Willems vor, die an der Düsseldorfer Komödie Jubelstürme hervorrief. Es ist die altbekannte und urkomische Geschichte vom Rentier Klapproth, der aus Kyritz nach Berlin fährt, um endlich mal etwas Besonderes zu erleben: Er möchte ein Irrenhaus von innen sehen.
Und sein Neffe Alfred, der dringend des Onkels Geld benötigt, führt ihn in die Pension Schöller ein, in der sowieso besonders merkwürdige Zeitgenossen wohnen. Der Onkel merkt prompt nicht, dass ihm hier keine Irrenhausinsassen, sondern ganz normal Verrückte begegnen. Das hat fatale Folgen ….
Ob ein duellwütiger Major, eine Räuberpistole dichtende Dame
oder ein angehender Schauspieler, der statt „l“ immer „n“ sagt („Othenno“): In der sehr frischen und geschickt verkappten Neufassung kommt das Komödienkarussell ganz erheblich auf Touren.
Der böse Geist des Lumpazi Vagabundus 2003
Eine Zauberposse mit Gesang von Johann Nestroy
Premiere war am Sonntag, 29.Juni 2003 um 17:00 Uhr im
Bergwaldtheater der Stadt Weißenburg i. Bay.
Im Feenreich herrscht Aufregung: Die alten Geisterväter sind empört, weil der böse Geist Lumpazivagabundus ihre Kinder zum unseriösen “lustigen Leben” anhält. Er fürchtet nur die Macht von Amorosa, der Beschützerin der wahren Liebe. Dies erbost Fortuna, Beherrscherin des Glücks, und es kommt zu einem Wettstreit: Fortuna soll sich drei lockere Gesellen suchen und sie mit Glück überschütten. Gelingt es ihr zwei dem Lumpazivagabundus zu entreißen, so hat sie gewonnen und ihre Tochter Brillantine wird von Hilaris, dem Sohn eines Zauberers, auf ewig getrennt. Treten aber zwei ihr Glück mit Füßen, so hat Fortuna verloren und Brillantine und Hilaris werden auf immer vereint.
Drei Handwerksburschen, der flotte, durchs Leben tänzelnde Schneider Zwirn, der leicht melancholisch veranlagte Tischler Leim und der philosophierende, dem Trunke inbrünstig ergebene Schuster Knierim treffen zusammen. In einem Wirtshaus machen sie Station und Fortuna sorgt dafür, dass sie von einem Lotterielos träumen, dieses erwerben können und den Hauptgewinn ziehen. Reich geworden, trennen sie sich mit dem Versprechen, in Wien wieder zusammenzutreffen. Dort ist Tischler Leim zu seinem früheren Herrn, dem Tischlermeister Hobelmann, heimgekehrt, wo Maria, Tochter des Hauses, ihn schon
sehnsüchtig erwartet. Der Schneider Zwirn richtet sich in Prag ein elegantes Atelier ein und gibt sein Geld mit vollen Händen aus. Ein Jahr später treffen Zwirn, der sein Vermögen durchgebracht hat, und Knierim, der selbstverständlich all sein Geld vertrunken hat, beim Meister Hobelmann ein, ihr Freund Leim bietet den beiden an, sie könnten bei ihm bleiben und ein “anständiges” Leben führen. Aber die beiden echten Anhänger des Lumpazivagabundus sind nicht zu verbessern. Sie können nicht bürgerlich domestiziert werden – sie ziehen die Liederlichkeit vor.
Das Stück ist 1833 entstanden und wurde am 11.4. 1833 im Theater an der Wien
uraufgeführt. Viele große Schauspieler liebten die Rolle des Knierim. So auch Nestroy selbst, aber auch Fritz Muliar, Helmut Qualtinger oder Attila Hörbiger bei den Salzburger Festspielen 1962.
Der ganze Nihilismus des Alkoholikers Knierim manifestiert sich in dem berühmten “Kometenlied“ mit dem Refrain „Die Welt steht auf kan Fall mehr lang“.
Mord an Bord 2002
gespielt: März 2002 in der Kamelitterkirche
Von Agatha Christie in einer Bearbeitung von Thomas Hausner
Eine durchaus bunte und illustre Gesellschaft trifft sich, scheinbar ganz zufällig, im Hotel Old Cataract in Assuan. Genauso „zufällig“ hat diese Gesellschaft eine Nilkreuzfahrt gebucht. Aber da hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf. Welches Geheimnis umgibt den jungen Jim Ferguson? Ist Mrs. Salome Otterbourne wirklich nur die harmlose Säuferin? Was meint ihre Tochter Rosalie mit dem Ausspruch „Kann man Tote verleugnen?“ Was steckt hinter den Behandlungs-methoden eines Dr. Ludwig Bessners? Ist Andrew Pennington vielleicht doch nicht nur der liebe „Onkel Andrew“ und was hat sein Partner Tom Rockford mit der Sache zu tun? Ist Miss van Schuyler wirklich nur die harmlose, wenn
auch exzentrische Dame und welches Geheimnis umgibt ihre Gesellschafterin Miss Bowers? Warum verfolgt Jacqueline de Bellefort das Ehepaar Doyle so hartnäckig? Hat Linette Ridgeway tatsächlich nur Feinde und kann Simon Doyle ihr helfen?
Fragen über Fragen – bis die junge Linette tot in ihrer Kabine aufgefunden wird. Wer war der Täter, da doch alle ein perfektes Alibi haben? Vielleicht Linettes Zofe Luise Bourget, deren Hass ganz offensichtlich ist? Oder doch Mr. Shortly, der Manager der Karnak? Aber Linette bleibt nicht die einzige Tote – das Morden geht weiter! Gelingt es Hercule Poirot und Colonel Race den Fall zu lösen?
Meisterlich versteht es Agatha Christie den Fall aufzubauen. Die Lösung präsentiert sie dann in ihrer gewohnten Überraschungsmanier – nicht vorhersehbar, absolut logisch und zu guter Letzt auch absolut nachvollziehbar.
Ein Krimi, der den Zuschauer bis zum Ende in voller Spannung hält und ihm erst dann das große Aufatmen gönnt.
Kritik vom Weißenburger Tagblatt
Der Widerspenstigen Zähmung 2002
Prolog der Rahmenhandlung: Schlau, ein stets betrunkener Kesselflicker, wird, nachdem er randaliert hat, unsanft aus der Gastwirtschaft entfernt. Er bleibt auf der Straße liegen und schläft ein. Ein Lord, der mit seinem Gefolge von der Jagd nach Hause zurück kehrt, sieht ihn liegen und nimmt ihn mit auf sein Schloss. Er will sich einen Spaß mit dem Mann erlauben. Als Schlau zu sich kommt, liegt er sauber gewaschen und parfümiert in einem reinen Bett, mit Dienerschaft um sich herum. Man redet ihm ein, er wäre ein Lord, der fünfzehn Jahre an einer Geisteskrankheit gelitten hätte und nun zum Glück seiner Familie und der Dienerschaft wieder zu sich gekommen sei. Vor allem seine Frau – ein hübscher junger Diener, der flugs in Frauenkleider gesteckt wurde – sei nun glücklich, ihren Liebsten wieder bei sich zu wissen. Man redet Schlau ein, dass sein bisher gelebtes Leben nichts als ein Traum gewesen wäre, bis er die Geschichte schließlich selbst glaubt. Als eine fahrende Theatertruppe auf das Schloss kommt, spielen die Schauspieler auf Weisung des Lords ihm diese Komödie vor:
Ort der Handlung ist Padua. Lucentio verliebt sich in Bianca, die Jüngere der beiden Töchter Baptistas. Doch hat Baptista bestimmt, dass er eine Heirat seiner jüngeren Tochter nicht erlauben werde, bevor seine ältere Tochter Katharina geheiratet hat. Um Bianca zu gewinnen, muss Lucentio deshalb nicht nur die Mitbewerber Hortensio und Gremio „aus dem Weg räumen“, sondern auch einen Ehemann für Katharina finden. Der Haken dabei: Katharina ist die Widerspenstige, für die sich kein Mann interessiert. Da trifft es sich, dass Petruchio, ein alter Bekannter Hortensios auftaucht, der auf der Suche nach einer reichen Partie ist. Petruchio erweist sich in einem Wortgefecht als ebenbürtiger Gegner für Katharina und erklärt ihr, er werde sie heiraten, ob sie wolle oder nicht . Schließlich widerspricht Katharina nicht mehr. Zur Hochzeit kommt Petruchio demonstrativ zu spät und auffallend schlecht gekleidet. Anschließend nimmt er seine neue Ehefrau mit in sein Haus, wo er ihr alle Annehmlichkeiten des Wohlstands vorenthält, und zwar aus vorgeblicher Fürsorge für seine frisch Angetraute. Nach wenigen Tagen muss sich Katharina geschlagen geben, woraufhin Petruchio einwilligt, sie anlässlich der Hochzeit Biancas nach Padua zu begleiten. Auf der Fahrt sagt Petruchio zur Mittagszeit, wie hell der Mond scheine; als Kate erwidert, die Sonne scheine, weigert er sich, die Fahrt fortzusetzen, bis Kate zugebe, dass es der Mond sei. Schließlich gibt Kate nach, worauf Petruchio behauptet, es sei die Sonne.
Lucentio ist es derweil mit einigen Tricks gelungen, Biancas Herz und das Einverständnis ihres Vaters zu gewinnen. Nach dieser Hochzeit wetten die Männer auf einem Bankett, wessen Frau wohl am ehesten dem Ruf ihres Mannes gehorcht. Alle Gäste sind erstaunt, als sich Katharina als die Gehorsamste erweist. Das Stück endet mit einem Monolog der vormals Widerspenstigen, in dem sie ein Loblied auf die Unterwürfigkeit der Frauen singt.
Brandner Kaspar 2001
Der Dauerbrenner im Bergwaldtheater
Von Kurt Wilhelm Komödie nach der Erzählung des Franz von Kobell
In der Inszenierung von Thomas Hausner
Der Brandner Kasper lebt in ärmlichen Verhältnissen und hält sich, indem er sich als Jagdhelfer verdingt, über Wasser. Kein Wunder, dass er gelegentlich der Wilderei frönt. Seine Enkelin Maria ist mit Florian liiert, der ebenfalls gerne mal wildert. Sein Kontrahent Gerch, der königliche Jäger, ist aber auch hinter Maria her, was zu einigen Spannungen führt. Dann erscheint dem Brandner der Tod (Boanlkramer). Erschrocken über die Tatsache, dass seine Zeit gekommen ist, bietet er dem Boanlkramer einen Schnaps an und überredet ihn zu einem Kartenspiel. Der Boanlkramer spricht dem Schnaps fleißig zu und bemerkt nicht, dass der Brandner ihn beim Kartenspiel kräftig betrügt. So ringt er dem Boanlkramer 18 weitere Lebensjahre ab.
Die Geschichte spitzt sich zu, als Maria erfährt, dass die königlichen Jäger ihrem Flori eine Falle stellen wollen, um ihn auf frischer Tat zu erwischen. Sie will ihn warnen, läuft ihm trotz des starken Gewitters nach und stürzt dabei in den Tod. Im Himmel kommt nun heraus, dass Maria ganze 18 Jahre zu früh gestorben ist. Die Journale werden gewälzt und der Boanlkramer wird ins Verhör genommen. Schließlich gesteht er seine damalige Schwäche und wird beauftragt den Brandner umgehend zu holen. Der Boanlkramer überredet den Brandner mit ihm mitzufahren. Er könne auch jederzeit wieder zurück. Er solle doch nur einmal einen Blick hinein werfen – ins Paradies. Wird er das Himmelstor im gleißenden Licht durchschreiten?
Eine liebevolle Handlung – rührend wie lustig. Die Darstellung des bayerischen Himmels mit seinen gemütlichen Bürokraten, bei denen natürlich ein Preuße nicht fehlen darf. Der allzu strenge Erzengel mit seinem Flammenschwert. Der listige Boanlkramer, mit dem man nur noch Mitleid haben muss.
Ein himmlisches Erlebnis für Jung und Alt!
Karten gibt es am Kulturamt Weißenburg
Tel: 09141 907 123
Fax: 091414 907 121
Email: akut@weissenburg.de
Kritik im Weißenburger Tagblatt 2006
Der eingebildete Kranke 2000
Winterstück 2000 – Eine Komödie von Molière
Argon, der eingebildete Kranke, ist beständig mit sich und seinen vermeintlichen Krankheiten beschäftigt. Seine Tochter Angelika soll auch einen Arzt heiraten, damit er immer ärztliche Hilfe um sich hat. So ist der Sohn des Dr. Diaforius als Schwiegersohn auserkoren. Angelika vermag freilich diesem Thomas, der nur in akademischen Redensarten spricht, keinerlei Interesse abzugewinnen, denn ihr Herz gehört Klemens. Zur Feindin hat sie ihre Stiefmutter Belinda, Argons zweite Frau, die durch faustdicke Schmeicheleien alles tut, um sich Argons Liebe zu erhalten und von ihm als alleinige Erbin eingesetzt zu werden. Zum
Freund hat sie Bernhard, Argons Bruder, der sich ehrlich bemüht, den Bruder von seinem Krankheitswahn abzubringen und auch dem jungen Liebespaar zu seinem Glück zu verhelfen. Die geschickteste Drahtzieherin ist aber Lisette, das spitzbübische Dienstmädchen im Hause. Sie treibt nicht nur als Arzt verkleidet ihren Schabernack mit dem eingebildeten Kranken, sie ergreift auch offen Angelikas Partei, und entlarvt schließlich Belinda, indem sie Argon veranlasst, sich tot zu stellen. Die dabei entstehenden Reaktion öffnen Argon die Augen und er ist auch bereit einer Ehe mit Klemens zuzustimmen, allerdings nur unter der Bedingung, dass er Medizin studiert und Arzt wird. Noch besser wäre es, so meint Bernhard, wenn Argon selbst zum Arzt würde.
Molière schuf mit seinem letzten Werk noch einmal eine glänzende Charakterstudie und geißelt die menschlich-allzumenschliche Schwäche, die Sorge um das eigene Wohlbefinden. Gleichzeitig bedeutet das Stück eine scharfe Satire auf die Medizin und das Ärztewesen. Molière spielte selbst die Rolle des Argans und brach in der vierten Aufführung des Stückes im Palais Royal zusammen und starb wenige Stunden danach, noch im Kostüm der Titelrolle.








